Sa.30.4. BlackOperas'2nd Annual mit Dive&Amgod,Feierwerk

Ankündigungen von Konzerten im süddeutschen Raum

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thono
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Sa.30.4. BlackOperas'2nd Annual mit Dive&Amgod,Feierwerk

Beitragvon thono » Di Apr 21, 2009 00:06

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Sehr geehrte Opernbesucherinnen und -Besucher,

im Rahmen des zweijährigen Bestehen der BlackOpera wird am Donnerstag, 30.4.2009, ab 22 Uhr, gefeiert.
Das ganze findet auf 3 Areas (H39, Kranhalle & Kranhallen Café) statt.

Area I
DJ Sixx & Hr. Bluhm (BlackOpera, München) + VJ Hsaau
Gothic, Wave & Dark Wave, Minimal-Elektro, New Romantic u.v.m.

Area II
Pagan Djs & Friends (Paganorganization, München)
EBM, Elektro-Industrial, Noise, Power-Elektronika, Angstpop

Area III
DJ Don & Special Guest (Ex-Paganmuzak, München)
Dark-Ambient, Soundscapes & Meer

Live on Stage:
Dirk Ivens mit DIVE (Belgien, Daft-Records)


Dirk Ivens begann seine musikalische Karriere zwar 1978 als Gitarrist und Sänger in einer Punkband
namens Slaughterhouse, musste aber schon nach einem Jahr feststellen, dass ihn die Möglichkeiten der
elektronischen Musik weitaus mehr faszinierten.

Nach einer kurzen New-Wave-orientierten Phase, die Ivens in der Band The Few durchlebte, gründete er
1980 zusammen mit Mark De Jonghe und Veerle De Schepper das von Bands wie Suicide und D.A.F. inspirierte
Projekt Absolute Body Control, das mit der Single „Is There An Exit?“ einen ersten Achtungserfolg und
lokalen Szenehit landen konnte.

Kurz darauf fand Dirk Ivens mit Eric Van Wonterghem den idealen musikalischen Partner und produzierte mit
ihm einen eingängigen, nun auch von britischen Synthipop-Acts wie Blancmange und Human League
beeinflußten Electro-Sound, der von karger, minimalistischer Schlichtheit geprägt war, aber stets eine melancholische
Melodiösität zum Ausdruck brachte.

Nach der Veröffentlichung von den Tapes „Tracks“ (1981), „Numbers“ (1982), „Figures“ (1983) und „Live“ (1984)
löste sich die Band 1984 auf, woraufhin Dirk Ivens zunächst mit Marc Verhaeghen die Band The Klinik
gründete, zu der wenig später auch für ein kurzes Zwischenspiel Eric van Wonterghem stieß und die neben
Front 242, The Neon Judgement, à;GRUMH und Vomito Negro zu den wichtigsten belgischen Vertretern der
Electronic Body Music zählen sollte.

Der minimalistische, aber effektiv düstere und hypnotische Klinik-Sound, der nicht zuletzt durch Dirk Ivens
verzerrten Vocals seine Faszination erfuhr, wurde 1990, als Ivens die Band verließ, auch in sein neues
Solo-Projekt Dive transformiert, das bis heute einen enormen Einfluß auf die Electro-Szene ausübt.

Was sich bei Klinik noch in mehr atmosphärischen Soundscapes ausdrückte, wurde bei Dive zu einem pulsierenden,
urbanen, an Bands wie Esplendor Geometrico erinnernde Rhythmusgewitter, das eine hoffnungslose,
abgrundtief düstere Endzeitstimmung ausstrahlte. Mit dem 93er Album „Concrete Jungle“ wurde der Sound etwas
ruhiger und atmosphärischer, doch blieben die Rhythmusstrukturen weiterhin ebenso unverkennbares Kennzeichen
von Dive wie Dirk Ivens verzerrter Megaphon-Gesang.

Der unheilvolle Electro-Industrial-Sound erwies sich schließlich auch als perfekte musikalische Untermalung für
filmische Underground-Projekte, so daß Dirk Ivens 1995 den Soundtrack zum von Koma und Sigillum S inszenierten
Experimentalfilm „Grinding Walls“ einspielen durfte.

Mit Guy van Mieghem rief er 1992 das eher an den frühen The Klinik orientierte Projekt Blok 57 ins Leben, das er nach
dem 93er Mini-Album „Mean Machine“ wieder verließ, um mit seinem alten Kollegen aus Absolute-Body-Control- und
Klinik-Tagen, Eric van Wonterghem, 1995 das Industrial-Projekt Sonar zu gründen.

amGod, Dominik van Reich (ex yelworC) + Band

amGod ist ein deutsches Dark-Electro-Crossover-Projekt mit englischen und deutschen Texten.

Nach Trennung von der Musikformation „yelworC“ rief Dominik van Reich sein Projekt „amGod“ 1994 ins Leben.
Der Projektname „amGod“ ist ein Ananym zu Dogma, kann aber auch als „I am God“ („Ich bin Gott“) gedeutet werden.

Der Sound von amGod ist geprägt von harten Gitarrenriffs, Electro-Industrial-Sounds und treibenden Beats.
Die dominaten Vocals von Dominik van Reich verleihen der Musik ihre düstere und bedrohliche Charakteristik.

Bis heute sind zwei Alben (eines davon ursprünglich nur als Download), eine Live-CD sowie eine Live-DVD erschienen.
Sämtliche CDs sowie die DVD sind zuletzt 2004 als Box zusammengefasst bei dem alten Label „Celtic Circle Productions“
erschienen.

An diesem Abend präsentiert Dominik van Reich & Band ihr neues Album „Schuldig“ welches sich mit den Abgründen
der Menschheit und dem Verfall der heutigen Gesellschaft auseinandersetzt.

BlackOperas' 2nd Annual
Donnerstag, 30.4.2009, 22 Uhr

Feierwerkgelände
(all Areas – H39, Kranhalle + Kranhallen Café)
Hansastraße 39, 81373 München
Ever tried? Ever failed? No matter. Try again. Fail again. Fail better.

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