Bela B.'s Aktion: "Kauf nicht bei Nazis"

zwischen Kunst und Kommerz: eine Kultour durch Musik, Grafik, Fotografie, Lyrik und andere Künste

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Beitragvon PsYcHoTiC » Sa Jun 17, 2006 09:38

Boah ey, nicht schon wieder! Info von Rudi zur Kenntnis genommen, aber macht doch den Thread einfach zu!

Diese ewigen Diskussionen über rechts und links gehen mir langsam, aber sicher auf den Sack! :roll:
Zuletzt geändert von PsYcHoTiC am Sa Jun 17, 2006 09:55, insgesamt 1-mal geändert.
"Bei fortschreitender Dämmerung ist mit zunehmender Dunkelheit zu rechnen" - ZDv 3/11 "Gefechtsdienst aller Truppen (zu Lande)"

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Beitragvon LenShaya » Sa Jun 17, 2006 09:45

PsYcHoTiC hat geschrieben:Diese ewigen Diskuassionen über rechts und links gehen mir langsam, aber sicher auf den Sack! :roll:


Dem kann ich einfach nur zustimmen!
<i><b>..now you're dancing in delight, all your dreams are fulfilled..</b></i>
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Beitragvon AvisNidus » Sa Jun 17, 2006 09:50

Empfehlung an einige: Sucht euch bitte ein Hobby!
I never gave a fuck for the term Punk ... it´s all about being yourself, being a fucking Individual...
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Beitragvon Soylent » Sa Jun 17, 2006 12:18

oder lest einfach net mit
besser isses darüber 100 mal zu diskutieren als nichtswissend darüber zu reden..
Grufties gehn zu Bauhaus...
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der-killer-von-wien
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Beitragvon der-killer-von-wien » Sa Jun 17, 2006 14:03

sascham hat geschrieben:
Der_Tobi hat geschrieben:Manu...schonmal die Unterstüzerliste angeschaut?

Das Ding wurde initiiert von der Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt, einer Bildungseinrichtung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Das ist nicht unbedingt eine Organisation, die dafür bekannt ist, linksextremistisch tätig zu sein.

Der Faschismus, liebe Agata, beschränkt sich übrigens auch nicht nur auf die NS-Diktatur.

Ich weiß, dass der Faschismus - dank Evola - in der Neofolkszene gerne idealisiert wird, der Nationalsozialismus allenfalls als schmutziger Abkömmling des Faschismus betrachtet wird. Leider haben ein Großteil der Neofolker noch gar nie "ihren" Evola gelesen. Denn dann müssten sie feststellen, dass die faschistische Ideologie sich kaum von der Praxis der NS-Diktatur unterscheidet.

Sascha.


naja, also ich hab "meinen" evola wohl "gelesen" und habe nirgends einen aufruf zur gewaltherrschaft über massen, including verfolgung ethnischer minderheiten resp. reinhaltungsgebote in irgendeiner weise heraus-finden können.
evola hat mal gar nichts mit faschismus in der praxis gemein; und ihn zum ideologen in dieser weise zu stilisieren, würde seiner nicht gerecht - im vergleich, daß "mein kampf" für die NS-Bewegung grundlegend war; welches werk evolas sollte so grundlegend für den modernen italienischen faschismus gewesen sein?

man sollte immer zwischen dem jeweiligen prinzip, daß evola aufführt, und der (meiner meinung nach nicht nachvollziehbaren) praktischen interpretation anderer Durchführer unterscheiden.
i got my mojo workin', it just don't work on you
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Lothar
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Beitragvon Lothar » So Jun 18, 2006 14:25

PsYcHoTiC hat geschrieben:macht doch den Thread einfach zu!

Wir werden hier ganz sicher nicht jegliche Art von Extremismus passiv unterstützen, indem wir sachliche Disksussionen darüber unterbinden! :twisted:
Wenn du es nicht mehr hören kannst, dann lies es doch einfach nicht :wink:
Das Glück liegt in jedem von uns, wir müssen es nur finden.
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Beitragvon sascham » So Jun 18, 2006 23:45

der-killer-von-wien hat geschrieben:naja, also ich hab "meinen" evola wohl "gelesen" und habe nirgends einen aufruf zur gewaltherrschaft über massen, including verfolgung ethnischer minderheiten resp. reinhaltungsgebote in irgendeiner weise heraus-finden können.

Natürlich kann man sich auch auf Evolas Bücher über die Schönheit des Bergsteigens beschränken. Populär in manchen Kreisen ist er aber durchaus aufgrund anderer Bücher geworden.

Ich empfehle Dir mal, einen Blick z.B. in das Buch "Heidnischer Imperialismus" aus den 20ern werfen. Dort wird Struktur und Ausprägung des NS-Staates eins-zu-eins vorweg genommen, insbesondere auch die von Dir genannte "Gewaltherrschaft über Massen", sogar die Wiedereinführung einer Sklavenkaste wird dort von ihm propagiert. Ebenso sei Dir empfohlen, Evolas Bücher aus den späten 20ern und den frühen 30ern anzuschauen, z.B. "Die arische Lehre von Kampf und Sieg" und "Grundrisse der faschistischen Rassenlehre".

Evola hat sicherlich nicht zum Bau von KZs aufgerufen, allerdings war er durch und durch Antisemit. Und Evolas Menschenbild (und v.a. Untermenschenbild), sein Streben nach absolutistischem Führerkult, sein okkulter Ansatz, die Idee von Volk und Raum etc. etc. etc. unterscheiden sich nicht im geringsten vom NS-Staat.

Evola ist weit mehr als der verträumte Blick auf den angeblichen Zerfall der Moderne a la "Cavalcare la Tigre".

welches werk evolas sollte so grundlegend für den modernen italienischen faschismus gewesen sein?

Ich habe nicht gesagt, dass Evola grundlegend für den italienischen Faschismus gewesen wäre, noch für den Nationalsozialismus! Ich habe gesagt, dass sich Evolas Faschismus kaum von der realen Umsetzung des Nationalsozialmus unterschieden hat. Verweisen möchte ich hierbei noch auf seinen Aufsatz "Reich und Imperium als Elemente der neuen europäischen Ordnung", in dem er andere zeitgenössische Autoren scharf kritisiert, die die Begriffe Nationalsozialismus und Faschismus trennen.

(Mal davon abgesehen hat Evola den italienischen Faschismus und Mussolini als zu unelitär verachtet, bis in die frühen 40er hinein verkörperten Hitler und dessen Reich, insbesondere das Ordenswesen der SS, sein Idealbild von Faschismus.)

Sascha.
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Beitragvon Lothar » Mo Jun 19, 2006 11:37

Der_Tobi hat geschrieben:Kein Bock auf Nazis ist um keinen Deut besser als NPD-Schulhof-CDs.

Fangen wir jetzt schon an, hier Propaganda zu machen?

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr klingt diese Aussage für mich so, als würdest du innerlich sehr wohl diesem Abschaum zusprechen, auch wenn du dies immer abstreitest. Du hast Recht, dass die Methode in etwa die selbe ist, mit der das Interesse für eine Sache geweckt werden soll. Aber es ist sehr wohl ein Unterschied, ob es sich bei der "Sache" um Unterdrückung und Massenmord handelt oder um die Aufklärung darüber, so dass wir auch weiterhin in Freiheit leben können (auch wenn diese leider schon nicht mehr ganz so frei ist wie sie sein könnte) :idea: :evil:

PsYcHoTiC hat geschrieben:Diese ewigen Diskussionen über rechts und links gehen mir langsam, aber sicher auf den Sack! :roll:

Un dies erscheint mir auch nicht viel besser: es geht hier nicht um SPD oder CDU, sondern um Freiheit oder Sklaverei; Leben oder Tod :idea: :roll:
Das Glück liegt in jedem von uns, wir müssen es nur finden.
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Beitragvon Der_Tobi » Mo Jun 19, 2006 11:54

Erstmal Lob an sascha, gute Argumentation und gute Fachkenntnis.
Zum Thema Evola halte ich mich heraus, da ich bisher nur ein
Buch und diverse Aufsätze gelesen habe.

Lothar, nein, ich halte nichts von der NPD. Aber auch schonmal überhaupt nichts. Rechtskonservative Rattenfänger sind mir persönlich ein Graus. Ich bin weder von der einen Seite, noch von der Anderen.

Fraglich ist nur deine Argumentation bei der Frage "rechts oder links" von wegen "Sklaverei oder Freiheit"...Ich weiß nicht, was das für eine naive Weltsicht ist, was sich dadurch ausdrückt, aber warum muss das absolute
Gegenteil von "rechts" automatisch die Freiheit, das Leben und die Meinungsfreiheit bedeuten? Waren Mao und Stalin nicht genug? Ist Fidel Castro der Freiheitsbringer von Kuba?
Beim Nationalsozialismus werden immer wieder historische Beispiele gebracht, um darauf hinzuweisen wass passiert, sollten wieder NS an die Macht kommen, warum sollte solch eine Argumentationsweise dann nicht auch bei der Linken zählen.
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Beitragvon Lothar » Mo Jun 19, 2006 12:24

Der_Tobi hat geschrieben:Lothar, nein, ich halte nichts von der NPD. Aber auch schonmal überhaupt nichts.

Dann is ja gut *SteinvomHerzfall* :D

Der_Tobi hat geschrieben:Fraglich ist nur deine Argumentation bei der Frage "rechts oder links" von wegen "Sklaverei oder Freiheit"

Nein! Wie ich oben schrieb, bin ich gegen jede Art von Extremismus. Hier geht es nicht um "für die ganz linken", sondern nur um "gegen die ganz rechten" :idea:
Damit erledigt sich auch der folgende Angriffspunkt, oder?
Der_Tobi hat geschrieben:Ich weiß nicht, was das für eine naive Weltsicht ist, was sich dadurch ausdrückt, aber warum muss das absolute
Gegenteil von "rechts" automatisch die Freiheit, das Leben und die Meinungsfreiheit bedeuten?

Bedeutet es sicher nicht, deshalb sind wir ja gegen alle Extreme :wink:
Das Glück liegt in jedem von uns, wir müssen es nur finden.
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Beitragvon Myrddin » Mo Jun 19, 2006 13:39

Soylent hat geschrieben:oder lest einfach net mit
besser isses darüber 100 mal zu diskutieren als nichtswissend darüber zu reden..


Genau das ist der Punkt ... besser 100 mal, 1000 mal drüber diskutiert als einfach nur wegzusehen und tot zu schweigen.

Der_Tobi hat geschrieben:Den Vergleich zur Schulhof-CD begründe ich damit, dass es im Endeffekt auch nur ein Versuch ist, Jugendliche mit Musik für eine bestimmte politische Sache zu ködern.


Okay stimmt schon. Die NPD-Schulhof CDs machen schätzte ich mal Werbung für: Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Rassismus, radikalem Nationalismus. Im besten Fall leugnen diese Brüder die Greultaten des 3. Reichs. Im schlimmsten Fall idealisieren sie diese.

Diese "keinen Bock auf Nazis"-Aktion macht dafür Werbung das all diese Dinge untragbar sind. Die damalige Gewalt und die Heute. Hmm...komisch, so gesehen finde ich diese Propaganda garnicht verkehrt. Aber ich bin ja von unseren Medien komplett einseitig konditioniert, oder wie war das?

Der_Tobi hat geschrieben:Du scheinst fundierte Kenntnisse aus dem Fernsehen zu haben.


Sehr sehr interessanter Einwand zu Agatas Beitrag. Ich erlebe gerade so ein art Deja vu. Wo war das gleich? Ach ja genau, letzte Nacht & Nebel Party als mich so ein überzeuger Drawinist und Rassist von seinen Idealen, bzw davon das ich nur den Mist der Medien nachplappere überzeugen wollte. Irgendwie finde ich das schon bemerkenswert in Kontext Deiner vorherigen Beiträge.

Lothar hat geschrieben:Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr klingt diese Aussage für mich so, als würdest du innerlich sehr wohl diesem Abschaum zusprechen, auch wenn du dies immer abstreitest.


Geht mir irgendwie genauso. Und so recht weiß ich nicht was ich von Deinen anders lautenden Beteuerungen halten soll. Ich würde sowas ja auch nicht zugeben. Grundsätzlich eine sehr löbliche Einstellung politisch eher neutral bleiben zu wollen. Doch von jemanden mit Deinem äthetischen Empfinden würde mir eine deutlichere Stellungnahme schon ein besseres Gefühl verschaffen. Aber ich will hier sicher keine Hexenjagt beginnen. Nur denke ich solltest Du bei Deinen Provokationen zukünftig mehr Feingefühl walten lassen.

Zu Deinem Thema Propaganda noch folgendes. Sich gegen den neuen Nationalsozialismus und ähnliche rechte Verfehlungen zu stellen macht einen weder automatisch zum Linksextremen noch zum Kommunisten. Leider finden sich z.B. auf Sozialdemos immer wieder Propagandatrupps der KPD, was ich ähnlich abscheulich finde als wäre es die NPD. Doch ist eben "Links" ein noch weiter umfassender Sammelbegriff wie "rechts".

Für mich ist es ganz klar das es der richtige Weg ist deutlich gegen rechtsradikale zu stellen. Und das tu ich nicht um mit irgend nem Strom zu schwimmen sondern aus Überzeugung.

Gruß
Myrddin
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Beitragvon sascham » Mo Jun 19, 2006 14:23

Der_Tobi hat geschrieben:Lothar, nein, ich halte nichts von der NPD. Aber auch schonmal überhaupt nichts. Rechtskonservative Rattenfänger sind mir persönlich ein Graus.

Erster Denkfehler ist schonmal, Rechtsextremismus in einen Zusammenhang mit Konservatismus zu bringen. Nationalsozialismus, Faschismus etc. sind revolutionäre Bewegungen, und damit das genaue Gegenteil vom Konservatismus.

Der Konservatismus ist die Bewegung der Mitte. Deswegen schmücken sich NPD & Co. gerne mit diesem Attribut, verabscheuen es in Wirklichkeit aber. Man muss sich allein mal die Umfragen in der rechten Anhängerschaft nach den Feindbildern anschauen. Die wirklichen Feinde der Rechten ist die Speerspitze des Konservatismus: Bush, Beckstein, Scharon, Putin etc. Linke Politiker wie Gysi, Chavez etc. sind sogar meist recht beliebt.

aber warum muss das absolute Gegenteil von "rechts" automatisch die Freiheit, das Leben und die Meinungsfreiheit bedeuten? Waren Mao und Stalin nicht genug? Ist Fidel Castro der Freiheitsbringer von Kuba?

Das absolute Gegenteil von "rechts" ist halt nur in einer Wegbeschreibung "links". Die politische Einteilung von rechts und links ist eine relativ willkürliche Entscheidung der Nationalversammlung der Französischen Revolution. "Rechts" und "links" bezeichnen in den westlichen Demokratien seit dem traditionell zwei verschiedene Dinge, aber eben keine gegenteilige.

Beim Nationalsozialismus werden immer wieder historische Beispiele gebracht, um darauf hinzuweisen wass passiert, sollten wieder NS an die Macht kommen, warum sollte solch eine Argumentationsweise dann nicht auch bei der Linken zählen.

Ich sehe eine solche Argumentationsweise auch bei der Linken für nachvollziehbar. Bei Dir hört sich das allerdings dann eher so an, als ob Du damit die Verbrechen der anderen Seite relativieren möchtest!

Mach hier (oder in einem anderen Forum) einen Thread über die Verbrechen der NS-Diktatur auf. Noch auf der ersten Seite hast Du irgendjemand, der was von Stalin faselt, der ja scheinbar noch viiiel mehr Menschen umgebracht hat - und damit sagen möchte: das mit Hitler war ja gar nicht so schlimm. Bei einem Thread über die Verbrechen der DDR-Diktatur passiert Dir das andersrum nicht (wenn Du Dich nicht gerade im Forum der PDS befindest).

Sascha.
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Beitragvon Schwarze Sonne » Mo Jun 19, 2006 20:36

Hallo, es wird Zeit, daß mir bei Gelegenheit jemand Sascha vorstellt. Sehr gut analysiert:

Zitat Sascha:"Nationalsozialismus, Faschismus etc. sind revolutionäre Bewegungen, und damit das genaue Gegenteil vom Konservatismus".

Die NPD bewegt sich als Speerspitze in diesem progressivem, revolutionären Nationalismus.

Ich finde es immer müßig sich über die Vergangenheit zu unterhalten.

Ich weiß, wem die Schiffe gehörten, die die Schwarzafrikaner versklavten; ich weiß, welche Idiologie die Indianer ermordete; ich weiß die Erde ist keine Scheibe und die Geschichte wird von den Siegern geschrieben.

Schnittpunkte im Kampf für die Freiheit und gegen die Sklaverei der "Neuen Weltordnung" in den herkömmlichen Denkmustern rechts und links sind der Antiimperialismus und der Antikapitalismus. Es geht um die Zukunft; unsere,die unserer Kinder und nicht darum, ob Hitler oder Stalin schlimmer waren.

Der Sozialismus macht menschliches Zusammenleben erst erträglich, egal ob dabei nationaler oder internationaler. Sozialismus hilft den Egoismus zu überwinden.

Tobi, Dich werde ich nie verstehen, aber ich werde auch nicht petzen!

Myrddin gibt jetzt wieder die Note 6 wegen der Themenverfehlung.

Egal, ich werde bei Gelegenheit wieder Euer Feindbild bestätigen und würde mich dennoch über folgende Erkenntnis freuen. Wir werden nur frei, wenn wir Ihren uns aufgezwungen Dualismus überwinden. Rechts gegen links! FC Bayern-Fan gegen HSV-Fan usw.!
Sie teilen und herrschen - Sie geben uns Brot und Spiele - Sie vereinnahmen uns im Antifaschismus oder sonstwo auch immer.
Wir müßen raus aus den Gegensätzlichkeiten und das Große und Ganze, das Göttlliche erkennen.

Wir hier in diesem Forum sind nicht die Feinde!

Wir wollen hoffentlich alle eine bessere Welt!

Uwe
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Beitragvon Myrddin » Mo Jun 19, 2006 22:07

Schwarze Sonne hat geschrieben:Myrddin gibt jetzt wieder die Note 6 wegen der Themenverfehlung.


Nein so einfach ist es diesmal sicher nicht (leider?) ... allein schon weil es diesmal in richtung allgemeinere Diskussion geht.

Allerdings tue ich mir sehr schwer Deinen Beitrag zu verstehen, einzuordnen oder sonst irgendwas damit anzufangen. Was willst Du uns mit der Aneinanderreihung von merkwürdigen Parolen bloß sagen? Bin ich zu doof für?

Schwarze Sonne hat geschrieben:Ich finde es immer müßig sich über die Vergangenheit zu unterhalten.


Das weiß ich und finde es erschreckend. Die Vergangenheit zu ignorieren macht sie nicht weniger wahr. Doch viel wichtiger ist doch welche Lehren man aus der Geschichte ziehen kann. Vieles wiederholt sich. Würde die Menscheit einmal lernen aus der Vergangenen, würde die Welt vieleicht eine bessere werde. Faktisch ist Geschichte oft nur eine zyklische Wiederholung der fast identischen Fehler.

Überigens Dein darwinistischer Freund den ich im Cat kennen lernen "durfte" würde mir zumindest in dem Punkt das man aus der Geschichte lernen kann wohl recht geben.

Schwarze Sonne hat geschrieben:Der Sozialismus macht menschliches Zusammenleben erst erträglich, egal ob dabei nationaler oder internationaler. Sozialismus hilft den Egoismus zu überwinden.


Uwe, meinst Du das wirklich erst was Du da geschrieben hast? Arme Seele, wer hat Dich nur so verblendet? Der reale Nationalsozialismus war doch der reine Egoismus. Die eigene Nation vor allen anderen, die eigene Rasse vor allen anderen, die eigenen Interessen vor allen anderen. Ist das für Dich Egoismus überwinden?
Willst Du mir jetzt erzählen DEIN Nationalsozialismus wäre aber ein anderer, muß ich Dir das gleiche erzählen das ich schon Deinem Freund aus dem Cat sagen mußte. Wenn die Geschichte eines lehrt ist das die Revolution meißt seine Kinder frisst. Oder noch deutlicher: Die idealistischen Träumer sind immer die ersten die den Kopf lassen um radikalen Führen Platz zu machen, deren einziges Ziel sie selbst sind.

Das was ICH unter Sozialismus verstehe hat auf jeden Fall nichts mit dem NS-Regime und auch nichts mit der NPD zu tun!!!

Schwarze Sonne hat geschrieben:Tobi, Dich werde ich nie verstehen, aber ich werde auch nicht petzen!


zu petzen... :!: :?:

Gruß
Myrddin
Zuletzt geändert von Myrddin am Di Jun 20, 2006 01:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Lothar » Mo Jun 19, 2006 22:40

Schwarze Sonne hat geschrieben:Der Sozialismus macht menschliches Zusammenleben erst erträglich, egal ob dabei nationaler oder internationaler. Sozialismus hilft den Egoismus zu überwinden.

Korrekt. Deswegen ist der Sozialismus Teil der Programme aller deutschen politischen Parteien. Das hat aber rein gar nichts mit den Nationalsozialisten zu tun, die sich diesen Namensteil nur zur Tarnung zulegten, ähnlich wie die Republikaner, die alles andere als eine Republik wollen :twisted: . Zur Erinnerung: "Republik" heißt auf deutsch "Freistaat" - und frei wäre unter deren Regime niemand mehr außer ein paar ihrer Bosse selbst :idea: :roll:
Das Glück liegt in jedem von uns, wir müssen es nur finden.

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