Aggressiver "Angriff" auf das Melodrom

Berichte, Reviews, Vorschläge & Kritiken zu süddeutschen Clubs & Veranstaltungen

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Zitrone
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Beitragvon Zitrone » Mo Nov 27, 2006 09:27

Ich habe kein Problem mit Ausländern, egal welcher Herkunft, aber ich finde es einfach nicht gerecht, dass ihr aggressives Verhalten immer abgewiegelt wird mit "die armen Kerle haben’s nicht leicht"! Sicher haben sie es nicht leicht, meistens keinen Job, keine Zukunft und nirgends anerkannt, vielerorts abgelehnt. Teilweise habe ich auch Verständnis dafür, dass man da einen dicken Hals bekommen kann. Aber deswegen auf andere Mitbürger losgehen? Sinnlos prügeln bis der am Boden Liegende nicht mehr zuckt? Ich habe kein Verständnis für Menschen die so wenig Achtung vor Anderen haben.
Wer die Presse rund um Neugablonz beachtet soll dann noch mal sagen, dass es sich hier um einzelne Jungendliche handelt. Im Übringen waren es diesmal erwachsene Männer. Ich bin die Letzte die hier irgendjemanden wegen seiner Herkunft verurteilt und ich wähle auch ganz sicher nicht NPD. Aber getan werden muss hier definitiv etwas und den Dialog suchen, mit Menschen die einfach ihrem Hass freien Lauf lassen, stell ich mir äußerst komplex vor. Aber so lange Städte Geld für die Aufnahme von Aussiedlern bekommen, ohne das nachhaltig dafür gesorgt wird, dass diese Menschen dort auch eine Zukunft haben, wird es nicht einfacher werden. Die Problematik wird sicher noch Jahre präsent bleiben. Und wegsehen oder sich in seiner eigenen Freiheit einschränken lassen? Beides keine gute Lösung finde ich
Wenn ich sage wer es war, ist das für mich keine Pauschalverurteilung, ich hätte es genauso schlimm und untragbar empfunden, wenn es Männer einer anderen Herkunft gewesen wären.
Traurig daran ist, dass durch solch auffälligen Aktionen bei einer Vielzahl der Anwohner/Beteiligten die rechte Gesinnung heraufbeschworen wird. Dass das keine Lösung ist, solle aber allen mit ein wenig Verstand klar sein.
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Beitragvon Mjöllnir » Mo Nov 27, 2006 10:30

@Zitrone
Danke dir für deine super Beiträge! Das war sehr aufschlussreich. Bedauerlich, dass es eigentlich keine Möglichkeit gibt, so etwas vorzubeugen. Künftig werde ich den Türstehern wohl mit etwas anderen Augen entgegen treten. Der Vorfall hat meine Meinung zu den Herren doch etwas verändert.

Zu dem Thema links / rechts gebe ich dir sehr Recht! Gewalt ist eben keine Lösung, bestenfalls Ventil, aber nie eine Lösung. Ich für meinen Teil möchte beim Weggehen weder braunen, noch diesen ausländischen Spatzenhirnen begegnen.
So ein kleines Gemetzel hat noch niemandem geschadet.
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Beitragvon Strahlemann » Mo Nov 27, 2006 12:58

Ich denke nicht, das mehr Polizei bzw Zivile was ausrichten können, grad bei Russen, die meist recht stark und aggressiv sind haben die doch gar keine Chance.

jawoll, schaffen wir die polizei ab, bringt sowieso nichts, anarchie ahoi!



:lol:

Genau! Ist doch sowieso nur ne Steuergeld Verschwendung...... *lol*


[achtung Ironie...]
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Beitragvon PsYcHoTiC » Mo Nov 27, 2006 17:52

Auweh - das is ja böse! Gute Besserung auch von mir...

Das kanns ja wohl echt nicht sein...Sauerei! :?
"Bei fortschreitender Dämmerung ist mit zunehmender Dunkelheit zu rechnen" - ZDv 3/11 "Gefechtsdienst aller Truppen (zu Lande)"

http://www.dragosien.de/user/Ashen-Shugar
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Beitragvon der-killer-von-wien » Mo Nov 27, 2006 18:39

Nightwork hat geschrieben:Hallo zusammen,

also mal vorneweg (wurde ja hier schon öfter gesagt): Tut mir sehr leid was da passiert ist. Gute Besserung an alle Beteiligten.

ABER: Jetzt jammert man wieder über die RUSSEN und erwägt sogar die NPD zu wählen. Das ist einfach nur arm und fast noch trauriger als der Rest der oben beschrieben wurde.

Da facto gibt es hier keine Russen, höchstens Spätaussiedler mit deutschem Pass, also Deutsche. Es ist natürlich bedauerlich das solche scheibar sinnlosen Übergriffe stattfinden. Ich bitte jedoch zu bedenken das diese Jugendlichen in unserer Gesellschaft auch niemals eine reale Chance hatten was aus ihrem Leben zu machen. Sprachprobleme und das frühzeitige Branding als "RUSSE" ließen eine von ihrer Seite durchaus gewollte Integration niemals wirklich zu. Anstatt das Problem anzugehen und diese Menschen zum Dialog aufzufordern, steckte man sie in Wohnstädte wie zum Beispiel Neugablonz, überließ sie sich selber und wundert sich jetzt wenn die Quittung kommt.

All dies entschuldigt natürlich nicht deren tun, aber ich denke wenn man auch diese Seite unserer Gesellschaft mal sieht, versteht man eher warum solche Sachen so laufen. Dem Einzelnen der jetzt da dazwischen stand bringt das natürlich nix, aber dennoch warnt es uns alle davor jetzt wieder pauschal nach rechts abzukippen.

Grüße, Marc (der nicht aus Babenhausen kommt ;-))


sodale, bist du deren sozialarbeiter oder was?

im vgl solltest du bedenken daß neuGABLONZ tatsächlich eine Wohnstätte war, für böhmische Heimatvertriebene/Flüchtlinge mit tschechischen Pässen, in denen "deutschnational" stand. Diese wurden ihrem Kulturkreis entfernt und dort "angesiedelt", oder wie es im offiziellen Wortlaut der Vertreiber heißt, aus- oder umgesiedelt.
Ich kann mir fast nicht vorstellen, daß die Menschen die Flucht und Vertreibung hinter sich hatten ein Klima erzeugen, daß Aussiedlern 40-60 Jahren später das Leben schwermachte.
Neugablonzer hatten es anfangs in der BRD, wie alle anderen Flüchtlinge auch, sehr schwer Fuß, zu fassen - jedoch schafften sie es sich zu etablieren und sich in der Volkswirtschaft (wiederum) einzufinden - um die Einzelschicksale außenvor zu lassen, schafften diese es ohne sich zu vermöbeln resp ihre Vergangenheit oder Erlebtes, Abneigungen oder Rückweisungen an anderen, egal welcher Fasson, auszulassen.

Beispiel - ich habe in meiner Berufsschulklasse drei "Russinen", die alle einen deutschen Ausweis besitzen. Zwei arbeiten bei StB die vornehmlich russische Mandate haben, die andere bei einem Berater mit vornehmlich deutschen Mandaten, der Ihr sogar angeboten hat einen Phonetikkurs zu absolvieren.
Sprich, ich gebe Dir in diesem Punkt recht - solcherley Vorgehen schadet dieser Bevölkerungsgruppe und integriert sie nicht.
Und die, die nicht integriert werden wollen, machens sich leicht, und gehen zu russischen Beratern, um sich weiterhin zu diastancieren.
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Lothar
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Beitragvon Lothar » Mo Nov 27, 2006 20:57

Nightwork hat geschrieben:Es ist natürlich bedauerlich das solche scheibar sinnlosen Übergriffe stattfinden.

Was soll das Wort scheinbar hier? 8O Solche Gewalt ist immer sinnlos! :roll:

Nightwork hat geschrieben:Ich bitte jedoch zu bedenken das diese Jugendlichen in unserer Gesellschaft auch niemals eine reale Chance hatten was aus ihrem Leben zu machen. Sprachprobleme und das frühzeitige Branding als "RUSSE" ließen eine von ihrer Seite durchaus gewollte Integration niemals wirklich zu.

So ein Schmarrn :evil:
Um die Sprache muss man sich halt kümmern! Wenn einer 10 Jahre in Deutschland lebt und immer noch kaum deutsch kann, dann hat er selbst was falsch gemacht, nicht wir Deutschen :roll:
Und auf dem Arbeitsmarkt haben sie - selbst mit geringen Deutschkenntnissen! - fast die gleichen Chancen wie jeder andere auch (natürlich nicht bei Jobs mit viel Kundenkontakt). Ich habe schon mit einigen Russen und anderen Ausländern zusammen gearbeitet, und das sind die selben Menschen wie alle anderen auch! Manche arbeiten anständig und fleißig und Andere seilen sich bei jeder Gelegenheit ab, denunzieren Kollegen und sägen Stuhlbeine. :roll: :?
Das Glück liegt in jedem von uns, wir müssen es nur finden.
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Beitragvon Marcus (FDS) » Mo Nov 27, 2006 21:04

Was da nach 300 Jahren Auswanderung wohl noch "deutsch" ist? Habe beruflich auch mit sog. "Russlanddeutschen" zu tun, davon sagen 90% "Ich bin Russe"! Dann sollt man auch berücksichtigen: Die haben - wie alle Völker Rußlands - Jahrhunderte lang unter der Knute gelebt, bei den Zaren, dann bei den Roten! Da wunderts mich nicht, daß hier in der "Freiheit" (ohne GULAG, NKWD usw.) viele (nicht alle!) ausflippen! Von mir würden sie die Staatsbürgerschaft 10 Jahre zur Probe kriegen - wer Ärger macht, fährt Heim zu Mütterchen Rußland....
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Beitragvon Samael » Mo Nov 27, 2006 21:05

Ich weiß im Moment nicht, ob man überhaupt noch was dazu sagen kann, ohne eine extreme Meinung zu vertreten...
Es war vor einigen Jahren, da gab es in Kaufbeuren noch keine Spätaussiedler und es war eine Stadt wie jeder andere. Es gab auch schon damals eine große Gruppe Ausländischer Mitbürger, größtenteils türkischer Herkunft...Probleme gab es auch damals, mal Rangeleien hier, blöde Sprüche da...meistens auf und von beiden Seiten.
Eines Tages wanderten nach Neugablonz immer mehr Spätaussiedler und ab einem bestimmten Zeitpunkt, oder einer bestimmten Anzahl derer, ging der Terror los. Erst waren es kleinere Übergriffe, die nicht weiter auffielen und als "Standard" abgestempelt wurden.
Doch schon zu Zeiten unseres alten Bürgermeisters, Herrn Knie, kamen auf unerklärliche Weise überproportional viele Aussiedler nach Neugablonz, im Gegenzug wurden auf mysteriöse Weise vorher nicht bewilligte Gelder zur Renovierung u.ä. plötzlich doch bereitgestellt...man munkelte, in welchem Zusammenhang dies stehen könnte...doch ich glaube, kein alteingesessener Kaufbeurer(Neugablonzer), hätte es sich jemals getraut zu denken, dass damit irgendwann regelrechter Handel betrieben wird. Somit gelangte Kaufbeuren zu misslichem Ruhm, in dem es als kleines 42.000 Einwohner "Kaff" als "Aussiedlerreichste Stadt Deutschlands" in den Stern schaffte, was ja an sich eine ganz beachtliche Leistung ist; leider geschah dies lediglich im negativen Sinne.
In diesem Staate funktioniert so ziemlich gar nichts mehr und ja, in vielen Ländern läuft es nicht ganz so schlimm wie hier - für all diejenigen die jetzt gleich wieder schreien wollen: woanders ist es doch genauso...nein ist es definitiv nicht!
Nach dieser mysteriösen, überschwänglichen Zuwanderungswelle machte sich auch ein zunehmend bemerkbarer Bauenthusiasmus in Kaufbeuren breit und wer jetzt denkt, die deutsche Bevölkerung sei zu plötzlichem Reichtum gelangt, der irrt gewaltig. Denn wer sich nur mal genau umschaut, wird bemerken, dass 62% der neu gebauten Häuser, Spätaussiedlern gehören...auch die Autohäuser erfreuten sich spontaner Neukäufe, wiederum allerdings durch hauptsächlich Spätaussiedler...ich rede übrigens nicht von Fiat, oder Volkswagen, sondern eher von Mercedes und Audi.
Dies stimmte, zumindest erlebte ich dies so live mit, eine ganze Wohngegend (genannt Haken) sehr stutzig, als all diese nicht deutsch sprechenden, zumeist sogar Arbeitslosen Spätaussiedler mit einem schnuckeligen Häuschen und dazugehörigem Auto sich hier breit machten.
Doch all dies ließe sich ja noch "entschuldigen", würden wir doch genauso behandelt werden...aber wie meine Vorrednerin schon sagte; so versuche man doch mal als deutscher Azubi eine Fahrkostenbeihilfe zu bekommen...dies ist schlichtweg und nach unzähligen Gängen zu den verschiedensten Stellen unmöglich! Doch was erblickt man nicht alles an Kuriositäten, wenn man solch eine soziale Einrichtung besucht. Da gibt es eben solch Spätaussiedler, die kein Brocken Deutsch können, doch sie stehen da mit Dolmetscher und erhalten mit der Filmreifen Unterschrift unter dem Bewilligungsformular "XXX" ihr ihnen "zustehendes" Unterstützungsgeld, oder wie es so gern genannt wird - Reintegrationshilfe!
Da muss einem doch als ehrlich, arbeitender Deutscher der Kragen platzen!
Zurück zum aktuellen Problem.
So steigerte sich die Gewaltbereitschaft derer, die sich hier zur Reintegration aufhalten so dermaßen, dass einige Melobesucher vor nicht allzu langer Zeit bereits des öfteren Ziel tätlicher Angriffe wurden, die nicht selten mit ein paar Stunden Krankenhaus und der Entrichtung von 10 Euro Praxisgebühr endeten. Den anschließenden Gerichtsprozess tituliere ich jetzt einfach mal als riesengroße Farce, denn mehr war es nicht.
Als ich in den Gesprächen mit der örtlichen Polizei, derer der Fall der prügelnden "Melorussen" übergeben wurde, aber so Sätze hörte wie: Alles wieder zurück; Waffengewalt lockern und erst schießen dann fragen; oder eben auch - wer meine Berlin wäre schlimm, der solle mal Dienst in Neugablonz machen; da klappte mir doch ordentlich der Unterkiefer runter. Denn spätestens da, läuteten bei mir sämtliche Alarmglocken und mir wurde klar, was mir die Polizisten damit eigentlich sagen wollten: Uns sind die Hände gebunden!!!
Dass dies jetzt noch einmal, mit anderen Beteiligten geschehen konnte, zeigt nur, dass die Polizei, oder ich mit meiner Vermutung richtig liege(n).
Es ist definitiv an der Zeit, dass hart durchgegriffen wird und zwar mit aller nötigen Härte um die friedfertigen Einwohner dieser Stadt, dieses Landes gegen derer zu schützen (egal welcher Nationalität sie auch sein mögen), die in solch eklatantem Ausmaß gewalttätig und ohne Grund gegen Mitbürger vorgehen! Dass dies in 99% der Fälle nun einmal Aussiedler sind, sollte nur zeigen, auf welche "Zielgruppe" ein besonderes Auge geworfen werden sollte! Solange in Deutschland die Selbstverteidigung so dermaßen beschränkt und beschnitten wird, muss man eben die entsprechende Autorität und Handlungsspielraum derer übergeben, die für den Schutz sorgen sollen, nämlich die Polizei!
Für all diejenigen, die hier groß schreien: "Die haben es doch nicht leicht" und so etwas wie Mitleid äußern, die tun es entweder aus Ignoranz, aus Unwissenheit, aus Blödheit, oder auch aus dem typischen "Ich bin jetzt mal ein sozialer Mensch und vertrete die Meinung der Schwachen PUNKT!" Denn eins ist klar! Es wurde und wird genug getan und geboten, dass diejenigen, wenn sie es denn auch nur ansatzweise wollen würden, sie 100%ig integrieren könnten. Das dies nicht klappt ist keinesfalls unsere Schuld, denn hat uns denn irgendjemand gefragt, ob wir überhaupt wollen, dass diese Menschen hier Einzug erhalten, oder genau hier reintegriert werden sollen? NEIN, kein Schwein, sie wurden uns einfach vor die Nase gesetzt und JETZT IST SCHLUSS...hier muss ein Schlussstrich gezogen werden, bis hier hin und nicht weiter! Wo kommen wir denn hin...sie kommen und wir weichen zurück, sie greifen uns an und wir weichen zurück...sie werden uns irgendwann sogar versuchen zu unterdrücken und von bestimmten Orten fernzuhalten...doch dazu kommt es nur, wenn wir es zulassen. Die Masse liegt immer noch bei uns und wenn hier jetzt jemand einen Hauch von Bürgerkriegsstimmung aufschnappt hat er verdammt noch mal richtig gerochen...ich hätte nicht geringe Lust mit einer dermaßen großen Übermacht da oben einzumarschieren und diejenigen die für diese Taten verantwortlich sind, wieder da hinzu schicken wo sie hergekommen sind! Jeder der hier jetzt mit einem "linken" sozialen Getue ankommt, dem sag ich eins: Ich akzeptiere deine Meinung, unter einer Vorraussetzung...gehe hin zu denjenigen die solche Taten veranstalten, suche den Dialog mit ihnen, versuche sie zu reintegrieren und wenn du da ohne Blessuren und lebend wieder raus kommst, dann bist du gut und darfst diese Meinung vertreten; ansonsten will ich von diesem sozialen Schwachsinn und in Schutz nehmen nichts mehr hören! Denn diese Meinung kann jeder vertreten, der blindlings und weltverbesserisch durch das Leben läuft, aber im Grunde keinen Schimmer vom Leben hat! Ich habe keine Lust auch noch die andere Backe hinzuhalten und zu sagen, aber diese armen nicht integrierbaren Menschen - ich sage, wer sich nicht integrieren will und solch Taten begeht...zurück nach Новосибирск! Ich habe das schon einmal live erleben dürfen und kann diejenigen die es jetzt getroffen hat demnach gut verstehen und ich habe so das Gefühl von denen wird jetzt auch keiner mehr sagen...aber die armen Spätaussiedler!

In diesem Sinne - auf die Beine und nur zusammen lässt sich etwas an dieser Situation etwas ändern, oder man sitzt es bequem aus und hofft nicht getroffen zu werden in dem Zeitraum!

P.S. Ich weiß schon jetzt, welche Variante gewählt werden wird, von dem her - so werden wir es wohl aussitzen müssen...hier tut ja niemand mehr was für seine Ruhe!

GUTE BESSERUNG AN UNSERE SUPER JUNGS AN DER TÜR, IHR SEID SPITZE!!!
-=|Carpe Noctem|=-
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Marcus (FDS)
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Beitragvon Marcus (FDS) » Mo Nov 27, 2006 21:09

Ach ja: Oben war von den "Sudetendeutschen" die Rede; die war´n übrigens bloß von 1938 - 1945 deutsche (Reichs-)Bürger. Von 1919 - 1938 hatten sie nen tschechoslovakischen, bis 1919 nen K.u.K. österreichischen Paß.
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..

Beitragvon glowalla » Mo Nov 27, 2006 21:28

Hallo

meine Meinung:

Ihr schmeisst hier 2 verschiedene Dinge in einen Topf,gebt noch Vermutungen und persl. Erfahrungen mit rein und rührt alles kräftig durch. 8O :?: :?:
Das EINE ist der konkrete Vorfall am Samstag.Es waren offensichtlich Leute in Richtung Ausländer,Spätaussiedler,Russlanddeutsche oder wie auch immer.Aber WARUM diese Schläger das getan haben,wissen Wir nicht.Ich meine nur,dafür gibt es keine Entschuldigung.Die gehören hart bestraft.KEINER hier weiss,ob es die Typen "schwer haben" oder nicht "integriert" sind.Das sind alles reine Vermutungen.

Das ANDERE ist die allgemeine Diskussion um Integration.Weiss jemand hier konkrete Fakten,Statistiken,Zahlen usw. in wie weit Ausländer,Spätaussiedler etc. Integrationsangebote überhaupt ANNEHEMEN? oder ob sie nicht lieber Unter sich sein wollen,kein Bock haben Deutsch zu lernen u.s.w. ------ bzw. wie sehen diese Integrationsangebote aus?Sind die effektiv? u.s.w.
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Beitragvon Myrddin » Mo Nov 27, 2006 21:30

Hmm...viel wollte ich eigentlich nicht mehr schreiben. Aber nun muß ich doch paar Sachen los werden.

Ihr wisst wie ich dieses blöde rechten Sprüche hasse. Doch in diesem Fall kann ich diese Mrs.Starlight nicht ernsthaft übel nehmen. Gut heisst will ich das nicht, aber ich kann die Emotionen gut navollziehen. Wut uns Angst sind keine guten Ratgeber für Ideale.

Eines ist klar, mir isses politisch Wurst ob ich von Russen oder Nazis die Fresse voll bekomme. Darum ist NPD Wählen eine sehr doofe Form von Trotz.

Doch was in Neugablonz abgeht macht absolut keinen Spaß mehr. Ich habe mich im Melo als Gast immer wohl Gefühlt, doch in Neugablonz fühle ich mich garnicht wohl. Man hört zu viel und man erlebt auch zu viel. Und wenn mal mit bekommen hat das irgend so ne Spacke im Park gegenüber des Melo mit ner Wumme rumballert dann fühlt man sich eben wie im falschen Film.
Hier nach "Rechts" zu schreien ist doof. Doch ich verstehe die Wut und Angst sehr gut. Und solche Vorfälle sind vermutlich nur die Spitze des Eisbergs, von dem was die Leute die da wohnen alles ertragen müssen. Und das mit "die hatten ne schwere Kindheit" abzutun trifft da wohl nicht zu.

Ich hatte zu meiner Schulzeit übrigens auch mal einen russ. Aussiedler in meiner Klasse. Er wurde, erst herzlich aufgenommen und nachdem wir alle mal eins auf die Fresse bekommen hatten, sehr einsam. Nein da half damals auch alles gut zureden nicht. So einfach ist es wohl einfach nicht. :-(

Ich kanns nur ganz deutlich betonen, ICH habe absolut keine Lösung für dieses Problem und auch nicht für die ganzen anderen gesellschaftlichen Abgründe. Wieso sind viele von uns Schwarze? Weil sie vermutlich mit der Gesellschaft ansich so ihre Schwierigkeit haben und sich dadurch abkapseln. Wenn nun jemand sagt er meidet das Melo, wegen der Gewalt und diesen Konfrontationen dann kann ich das auch gut verstehen, denn es ist die logische Vorsetzung der Abkapselung. Auch wenn viele in der Szene ihre Position in dieser Welt anders sehen mögen.

Von mir auch noch Genesungswünsche an die Jungs von der Tür. Meinen Respekt habt Ihr auf jeden Fall. Allerdings nicht erst jetzt, ich habe schon Situationen erlebt in denen klar wurden das die auf Ihre Gäste wirklich aufpassen.

Lasst und hoffen das die Zukunft wieder ruigere Zeiten birgt ...

bestürzt ...
... Myrddin
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Beitragvon der-killer-von-wien » Mo Nov 27, 2006 21:47

Marcus (FDS) hat geschrieben:Ach ja: Oben war von den "Sudetendeutschen" die Rede; die war´n übrigens bloß von 1938 - 1945 deutsche (Reichs-)Bürger. Von 1919 - 1938 hatten sie nen tschechoslovakischen, bis 1919 nen K.u.K. österreichischen Paß.



@glowalla: glaube keiner statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.
meinst Du wirklich, daß du konkrete zahlen von einer amtlichen stelle - sei es vom statistischen bundesamt, oder von den statistikämtern der länder - erhältst?
Sei es aus gründen der angst, um aufgebrachtehit der bevölkerung über irgendwelchhe zahlen/statistikangaben nicht aufzubringen - stell dir mal vor, morgen stünde in der "bild" irgendwas von gefängnisbelegzahlen irgendwelcher gruppen, die in keiner relation stünden - den aufschrei und die nachfolgende diskussion würde sich keiner der gewerkschafter antun, die insgeheim schon lange erkannt haben, was sie mit ihrer veräumnis- und verdrängungspolitik angerichtet haben, sei es im bildungssektor, wirtschaftssektor, einwanderung- oder integrationssektor, whatever.

ich bin absolut nicht politisch, da ich dies kategorisch ablehne - jedoch sprach ein vorredner von "ruhe haben". und die hat man eben nicht, also sollte man dafür sorgen - Noli turbare circulos meos.

ps.:
böhmen herr marcus. und das mit dem paß und deutschnational im tschechischen insb. hatte ich doch auch erwähnt, denke ich.
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Beitragvon DasBaum » Di Nov 28, 2006 15:30

Nightwork hat geschrieben:Hallo zusammen,

also mal vorneweg (wurde ja hier schon öfter gesagt): Tut mir sehr leid was da passiert ist. Gute Besserung an alle Beteiligten.

ABER: Jetzt jammert man wieder über die RUSSEN und erwägt sogar die NPD zu wählen. Das ist einfach nur arm und fast noch trauriger als der Rest der oben beschrieben wurde.

Da facto gibt es hier keine Russen, höchstens Spätaussiedler mit deutschem Pass, also Deutsche. Es ist natürlich bedauerlich das solche scheibar sinnlosen Übergriffe stattfinden. Ich bitte jedoch zu bedenken das diese Jugendlichen in unserer Gesellschaft auch niemals eine reale Chance hatten was aus ihrem Leben zu machen. Sprachprobleme und das frühzeitige Branding als "RUSSE" ließen eine von ihrer Seite durchaus gewollte Integration niemals wirklich zu. Anstatt das Problem anzugehen und diese Menschen zum Dialog aufzufordern, steckte man sie in Wohnstädte wie zum Beispiel Neugablonz, überließ sie sich selber und wundert sich jetzt wenn die Quittung kommt.

All dies entschuldigt natürlich nicht deren tun, aber ich denke wenn man auch diese Seite unserer Gesellschaft mal sieht, versteht man eher warum solche Sachen so laufen. Dem Einzelnen der jetzt da dazwischen stand bringt das natürlich nix, aber dennoch warnt es uns alle davor jetzt wieder pauschal nach rechts abzukippen.

Grüße, Marc (der nicht aus Babenhausen kommt ;-))



Das ist TOTALER BULLSHIT! Jemand der in ein fremdes Land kommt muss sich an dieses Anpassen, das heißt zu allererst Sprache lernen! Es liegt an der eigenen Einstellung ob man sich intergrieren will oder sich weiterhin als "bitte fügen sie hier eine Nationalität ein" fühlt ... Und wer dann noch son brutalen Scheiß veranstaltet um seinen Frust, Agressionen oder was auch immer an anderen aulassen will, der hat hier nix verloren ... solche Leute sollten von mir aus in der Wildnis ausgesetzt werden, damit die was zu tun haben ... gewaltbereite Russen, ab nach Sibirien, genauso Türken irgendwo in die Wüste etc ... rein Straftechnisch ist Deutschland sowieso wie ein Kindergarten im Vergleich zu anderen Ländern, dementsprechend kann man sich hier auch viel erlauben ...


diese ganze linke Scheiße die Deutschland abzieht ist zum kotzen, kuckt euch mal bitte den Nationalstolz von Japan oder Amerika, Rußland, Polen, Ungarn an ... mann muss nicht zwingend noch 4tes Reicht aufbauen aber ruhig mal härter durchgreifen sollte man -.- Deutschland bitte aufwachen!
Ich hab manchmal echt das Gefühl ich hab mehr Nationalstolz für Deutschland als Deutsche selbst ¬_¬

achja das sollte nicht nur für ausländer gelten ne ... wer meint sich in einer Gesellschaft gewalttätig außerhalb der vorgegeben Richtlienien (Sportvereine Boxen et) zu betätigen, der kann auch direkt mit nach Sibirien und Schnee schippen

mfg dasbaum

p.s.: Ich bin Russe, spreche perfekt Deutsch (Russisch Englisch und Japanisch auch), trenne Müll, werfe nie Müll auf die Straße und habe hier jede Menge Freunde: deutsche, türken, chinesen, Japaner ABER keinen einzigen Russen oder Spätaussiedler ... warum? ... weil 98% einfach nen Sprung in der Schüssel haben und sich nicht einfügen wollen

p.p.s.: leider war ich nicht anwesend beim vorfall, weil ich im krankenhaus mit dem trottel patrick war ...
Als Metaler erlaube mir
zu dienen mein Festival dir,
einen Bass reichst du mir in meine Hand,
diesen bindet an mich ein heiliges Band,
ich spiel mich durch ein Meer von Blut,
gib mir dafür Strom und Mut,
In Nomine Patris Et Fili Et Spiritus Sancti
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Beitragvon agata » Di Nov 28, 2006 15:59

ehrlichgesagt, hab ich dem nichts mehr hinzuzufügen. genau meine meinung :!:

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